Liebe Leserinnen
und Leser,
Prof. Dr. Michael Boutros
Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg
Wissenschaftliche Exzellenz entsteht dort, wo Forschung, Lehre und Krankenversorgung eng miteinander verbunden sind und unterschiedliche Disziplinen gemeinsam an den Herausforderungen der Medizin von morgen arbeiten.
Semper apertus – stets offen. Dieses Leitmotiv der Universität Heidelberg beschreibt die Haltung, die unserem Handeln zugrunde liegt: offen für neue wissenschaftliche Erkenntnisse, für den Dialog zwischen Disziplinen, für neue Technologien und internationale Partnerschaften. Gerade in einer Zeit tiefgreifender wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen ist diese Offenheit eine wesentliche Voraussetzung für Innovation und Exzellenz.
Das Jahr 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, welche Stärke in dieser Strategie liegt: Wissenschaftliche Exzellenz entsteht dort, wo Forschung, Lehre und Krankenversorgung eng miteinander verbunden sind und unterschiedliche Disziplinen gemeinsam an den Herausforderungen der Medizin von morgen arbeiten. Diese enge Verzahnung ist die Grundlage unseres Erfolgs – und zugleich der Maßstab für unsere weitere Entwicklung.
Die Medizinische Fakultät Heidelberg konnte ihre herausragende Position im nationalen und internationalen Wettbewerb erneut unter Beweis stellen. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warben Drittmittel in Höhe von rund 220 Millionen Euro ein. Mit neun Sonderforschungsbereichen in Sprecherschaft und vielen ERC-Grants gehören wir zu den erfolgreichsten medizinischen Forschungsstandorten Deutschlands. Zugleich bestätigen Rankings unsere internationale Sichtbarkeit und Leistungsfähigkeit. Insbesondere auch der Beitrag der Medizinischen Fakultät zur und Einbettung in die Exzellenzstrategie der Universität zeigt, wie erfolgreiche Forschungsprojekte Brücken schlagen und Spitzenforschung ermöglichen können.
Exzellenz zeigt sich für uns jedoch nicht allein in wissenschaftlichen Kennzahlen oder individuellen Spitzenleistungen. Sie zeigt sich ebenso in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses. Dass unsere Studierenden erneut die bundesweit besten Ergebnisse im Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung erzielt haben, ist Ausdruck des hohen Anspruchs, mit dem wir Lehre und Forschung verbinden. Wissenschaftliches Denken, klinische Kompetenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, bilden das Fundament für die universitäre Medizin der Zukunft.
Entscheidend für unseren Erfolg ist die Kultur der Zusammenarbeit. Mit der Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim verfügen wir über ein einzigartiges Netzwerk aus Universitäten, Universitätsklinika und außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort selbst. Gleichzeitig investieren wir gezielt in die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und begleiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem Weg – von der Promotion über strukturierte Clinician-Scientist-Programme bis hin zur eigenständigen wissenschaftlichen Leitung.
Vor uns liegen wegweisende Entwicklungen. Mit dem Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim sowie der geplanten Fusion der beiden Medizinischen Fakultäten eröffnet sich die Chance, wissenschaftliche Stärken noch enger zu bündeln und komplementäre Kompetenzen zusammenzuführen.
Unser Anspruch ist dabei klar: Heidelberg soll auch künftig zu den international führenden Standorten der universitären Medizin gehören – nicht nur durch wissenschaftliche Spitzenleistungen, sondern auch durch die Fähigkeit, Erkenntnisse schneller in den Nutzen für Patientinnen und Patienten zu überführen, Talente zu fördern und Innovationen verantwortungsvoll zu gestalten. Daran arbeiten wir gemeinsam – mit wissenschaftlicher Exzellenz, Offenheit für Kooperationen und dem festen Willen, die Medizin von morgen aktiv mitzugestalten.
Allen Mitarbeitenden, Studierenden sowie unseren Partnerinnen und Partnern danke ich herzlich für ihr außergewöhnliches Engagement. Ihr Einsatz macht den Erfolg unserer Fakultät möglich und schafft die Grundlage dafür, dass wir auch künftig Maßstäbe in Forschung, Lehre und universitärer Medizin setzen.
Die Medizinische Fakultät hat sich gesamtuniversitär als wesentlicher Baustein in der Zukunftsplanung zu den Lebens- und Gesundheitswissenschaften positioniert.
Angesichts der Notwendigkeit, aber auch der Chancen, die sich durch eine Priorisierung und Fokussierung in der Entwicklung der Medizinischen Fakultät ergeben, kommen Struktur- und Entwicklungsplanungen ganz besondere Aufgaben zu. Die Medizinische Fakultät hat sich gesamtuniversitär als wesentlicher Baustein in der Zukunftsplanung zu den Lebens- und Gesundheitswissenschaften positioniert. Aktuell erleben wir eine besondere Dynamik durch die Campus-Entwicklungen in den Schwerpunkten unserer Fakultät und die neuen Querschnittsbereiche Prävention und KI. Die anstehende Fusion mit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg bietet Chancen, diesen Weg noch konsequenter zu gehen.
Prof. Dr. Wolfgang Wick
Prodekan für Struktur und Entwicklung
Prof. Dr. Rohini Kuner
Prodekanin für Forschung
Die Anerkennung als Forschungsschwerpunkt setzt eine nachhaltig hohe wissenschaftliche Leistungsfähigkeit voraus.
Die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg (MFHD) verfolgt unverändert vier ausgewiesene Forschungsschwerpunkte: Kardiovaskuläre Medizin, Neurowissenschaften, Translationale und individualisierte Onkologie sowie Infektiologie. Die Anerkennung als Forschungsschwerpunkt setzt eine nachhaltig hohe wissenschaftliche Leistungsfähigkeit voraus, die sich insbesondere in exzellenten Publikationen, einer starken Drittmitteleinwerbung, der erfolgreichen Einwerbung koordinierter Verbundprojekte sowie der Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die medizinische Anwendung widerspiegelt.
Auch im Berichtsjahr 2025 hat das Forschungsdekanat sein Förderportfolio gezielt erweitert, um wissenschaftliche Karrieren zu unterstützen und gleichzeitig international führende Forschende für den Wissenschaftsstandort Heidelberg zu gewinnen. Zu Beginn des Jahres 2025 wurden beispielsweise die ersten vier Tandemprojekte im neu etablierten Collaborative Seed Grant Funding (CSG) bewilligt. Mit dem CSG fördert die MFHD innovative Forschungsprojekte und die wissenschaftliche Vernetzung exzellenter, fortgeschrittener Postdoktorandinnen und -doktoranden der Naturwissenschaften und der Medizin.
Ein besonderer Erfolg war die Ende 2025 erfolgte Bewilligung des Programms „ACTION – Advanced Clinician Scientists im Bereich Translationale Innovation“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Das 2026 startende Programm baut auf dem bisherigen „Advanced Clinician Scientists“-Programm der Fakultät auf und soll exzellente Clinician Scientists, die auf höchstem internationalem Niveau wissenschaftlich tätig sind, für die translationale Forschung qualifizieren. Gleichzeitig stärkt es nachhaltig die Entwicklung innovativer diagnostischer, therapeutischer und technologischer Ansätze in den Forschungsschwerpunkten der Fakultät.
Mit dem erstmals aufgelegten „Core Facility and Equipment Program“ (CFE) wurde zudem ein neues Instrument zur Förderung der Forschungsinfrastruktur geschaffen. Das Programm umfasst drei Förderlinien und soll den Zugang zu moderner, leistungsfähiger und nachhaltig betriebener Forschungsinfrastruktur verbessern. Durch die jährliche Ausschreibung werden der Erhalt und der Ausbau der Forschungsfähigkeit am Standort, die Etablierung innovativer Technologien sowie der nachhaltige Betrieb zentraler Infrastrukturen gezielt unterstützt.
Neben diesen intramuralen Förderprogrammen ist es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fakultät gelungen, eine Reihe exzellenter Förderungen einzuwerben. An dieser Stelle sollen nur einige wenige exemplarisch genannt werden:
Von herausragender Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Heidelberg ist die Bewilligung des Exzellenzclusters SynthImmune, dessen Sprecher aufseiten der MFHD Prof. Dr. Oliver Fackler ist. SynthImmune vereint führende Forschungseinrichtungen der Region, darunter die Universität Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) sowie das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung. Ziel des Clusters ist es, die synthetische Immunologie als Grundlage zukünftiger Immuntherapien gegen Infektions- und Tumorerkrankungen zu etablieren und hierfür eine leistungsfähige Plattform für Forschung, Translation und wissenschaftliche Ausbildung aufzubauen.
Ebenfalls im Berichtsjahr ist es gelungen, einen weiteren Sonderforschungsbereich (SFB) in Sprecherschaft an die MFHD zu holen. Der SFB 1709 „Zelluläre Plastizität bei Myeloischen Erkrankungen: Von Mechanismen zu zielgerichteten Therapien“ (Sprecher: Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow) untersucht, wie Krebszellen ihre Identität, ihr Verhalten und ihre Funktion dynamisch verändern. Durch ein tieferes Verständnis dieser zellulären Plastizität sollen neue therapeutische Strategien entwickelt werden, die Resistenzentwicklungen, Krankheitsrückfälle und das Fortschreiten der Erkrankung verhindern.
Einen weiteren Meilenstein stellt die erfolgreiche Einwerbung eines ERC Synergy Grant durch Prof. Dr. Amir Abdollahi und Prof. Dr. Dirk Jäger gemeinsam mit Forschungsteams aus Zypern und den USA dar. Erstmals konnte damit ein ERC Synergy Grant für die MFHD gewonnen werden. Das Projekt untersucht neue Ansätze zur molekularen Reprogrammierung der immunologischen Mikroumgebung von Tumoren und verbindet diese mit innovativen Anwendungsmöglichkeiten der Ionenstrahltherapie.
Ein weiterer bedeutender Erfolg ist die Einwerbung einer Alexander von Humboldt-Professur im Bereich Molekulare Immunologie. Diese Professur ist Deutschlands höchstdotierter internationaler Forschungspreis und wird an weltweit führende Forschende verliehen, die aus dem Ausland an deutsche Hochschulen berufen werden. Die Besetzung der W3-Professur mit Prof. Dr. Jan Rehwinkel, Universität Oxford, wird die wissenschaftliche Exzellenz des Forschungsstandorts Heidelberg weiter stärken und seine internationale Sichtbarkeit nachhaltig erhöhen.
Wissenschaftliches Denken, klinische Kompetenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, bilden das Fundament für die universitäre Medizin der Zukunft.
Die Qualität der medizinischen Ausbildung ist ein wesentlicher Grundstein für eine exzellente Gesundheitsversorgung von morgen. Daher haben wir 2025 die Weiterentwicklung des Medizinstudiums mit großem Engagement vorangetrieben. Im Einklang mit den Zielen des Kompetenzverbunds Lehre Baden-Württemberg und dem Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) setzen wir konsequent auf eine kompetenzorientierte, wissenschaftsbasierte und patientenzentrierte Ausbildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung longitudinaler Curricula, die den Kompetenzaufbau über das gesamte Studium hinweg begleiten und eine enge Verzahnung von vorklinischen und klinischen Ausbildungsabschnitten ermöglichen. Gleichzeitig schaffen wir Raum für individuelle Profilbildung und fördern wissenschaftlich-kritisches Denken als zentrale ärztliche Kompetenz.
Im Berichtsjahr konnten zahlreiche zukunftsweisende Maßnahmen umgesetzt werden. Hierzu zählen der Ausbau interprofessioneller Lehrangebote, die Weiterentwicklung der SkillsLabs und interprofessionellen Ausbildungsstationen sowie der Einsatz innovativer Lehrformate wie Virtual-Reality-Szenarien. Darüber hinaus wurden Digitalisierung und Künstliche Intelligenz als feste Bestandteile in die Lehre integriert.
Hochwertige Lehre und Nachwuchsförderung gehören zu unseren zentralen Aufgaben. Wir sind daher stolz, dass die Heidelberger Medizinstudierenden 2025 im Ersten Staatsexamen wieder den Spitzenplatz belegt haben. Dies zeigt die Auswertung und Veröffentlichung durch das Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP).
Ein weiterer besonderer Meilenstein war die Einführung des Bachelorstudiengangs Physiotherapiewissenschaften zum Wintersemester 2025/2026. Damit setzt die Medizinische Fakultät Heidelberg ein deutliches Zeichen für die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe und stärkt zugleich die interprofessionelle Ausbildung als zentrales Element einer modernen Gesundheitsversorgung.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Studiengänge lebt vom Engagement zahlreicher Lehrender, Mitarbeitender und Studierender. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank. Gemeinsam gestalten wir eine medizinische Ausbildung, die wissenschaftliche Exzellenz, Innovationskraft und Patientenorientierung verbindet und unsere Absolventinnen und Absolventen optimal auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet.
Prof. Dr. Hans-Christoph Friederich
Studiendekan
Univ. Prof. Dr. Diana Wolff
Studiendekanin Zahnmedizin
Die VR-gestützte Ausbildung ist inzwischen fester Bestandteil des Curriculums und macht Heidelberg als innovativen Standort der zahnmedizinischen Lehre sichtbar.
Das Jahr 2025 stand in der Zahnmedizinischen Ausbildung der Medizinischen Fakultät Heidelberg im Zeichen der Konsolidierung zentraler Reformprozesse. Nach Abschluss der Umstellung in der Vorklinik lag der Schwerpunkt insbesondere auf der erfolgreichen Etablierung des klinischen, interdisziplinär ausgerichteten Curriculums im Rahmen der neuen Approbationsordnung für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Besonderer Fokus lag auf der Qualitätssicherung kompetenzorientierter Prüfungsformate, der Standardisierung von strukturierten mündlich-praktischen Prüfungen und dem Curriculum-Mapping. Parallel wurden digitale Lehr- und Feedbackformate ausgebaut und bilden eine zunehmend durchgehend digitale Lehrstruktur ab. Auch die VR-gestützte Ausbildung ist inzwischen fester Bestandteil des Curriculums und macht Heidelberg als einen national und international wahrgenommenen Standort für innovative zahnmedizinische Lehrkonzepte sichtbar.
Neben der curricularen und technologischen Weiterentwicklung blieb der enge Austausch mit den Studierenden ein zentrales Anliegen. Diverse Dialogformate wie beispielsweise der „Runde Tisch Zahnmedizin“ haben sich als wichtige Instrumente der partizipativen Studiengangsentwicklung etabliert. Das am Standort aufgebaute Resilienzprogramm „STRONG together“ leistet hierbei einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der Studierenden in besonders belastenden Studienphasen.
Hervorzuheben ist das außergewöhnliche Engagement aller Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden. Durch ihre Lösungsorientiertheit, schnelle Reaktionsfähigkeit und Kompromissfähigkeit konnte trotz weiterhin begrenzter räumlicher Kapazitäten und baulicher Herausforderungen auf hohem Niveau ausgebildet werden. Zugleich wurden in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät wichtige Grundlagen geschaffen, um die Infrastruktur weiterzuentwickeln und an die bestehenden hohen Anforderungen einer modernen, kompetenzorientierten zahnmedizinischen Ausbildung anzupassen.
Die digitale Transformation verstehen wir als Schlüssel, um Exzellenz in Wissenschaft und Lehre nachhaltig zu stärken und die Zukunft der Fakultät aktiv mitzugestalten.
Mit der Gründung des Prodekanats für Digitalisierung wurde ein zentraler Impulsgeber geschaffen, um den digitalen Wandel an der Medizinischen Fakultät Heidelberg strategisch und nachhaltig voranzutreiben. Die digitale Transformation verstehen wir dabei als Schlüssel, um Exzellenz in Wissenschaft und Lehre nachhaltig zu stärken und die Zukunft der Fakultät aktiv mitzugestalten. Ziel ist es, die Medizinische Fakultät durch innovative Technologien, Konzepte und eine klare digitale Vision fit für die Zukunft zu machen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Themenfeld Künstliche Intelligenz (KI). Hier treibt das Prodekanat den Aufbau digitaler Infrastrukturen voran. Ein Beispiel hierfür ist die Core Unit „High Performance Computing”, die Forschenden moderne Rechenkapazitäten für datenintensive Projekte zur Verfügung stellt. Zudem werden in enger Zusammenarbeit mit der Universität zahlreiche Digitalisierungsprojekte für Forschung und Administration entwickelt und umgesetzt. Voraussetzung für datenintensive Forschung ist auch die rechtskonforme Nutzung personenbeziehbarer Daten zum Beispiel aus der Routineversorgung. Für diese Datennutzung auch über das Wissenschaftsnetz oder Services des Universitätsrechenzentrums arbeitet das Prodekanat an einem Governance-Konzept mit ethischen und rechtlichen Leitplanken.
Darüber hinaus begleitet und fördert das Prodekanat aktiv den Austausch der stetig wachsenden KI-Community an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Über einen eigenen Webauftritt, regelmäßige Vernetzungstreffen sowie gezielte Maßnahmen zur Außendarstellung werden Expertise gebündelt, Kooperationen angestoßen und Sichtbarkeit geschaffen. Ergänzt wird dies durch die Produktion von Imagefilmen, die die Innovationskraft der KI-Community am Standort Heidelberg der Forschungscommunity sowie einer breiten Öffentlichkeit vermitteln sollen.
Auch künftig wird das Prodekanat Digitalisierung den digitalen Transformationsprozess aktiv gestalten. Im Fokus stehen der weitere Ausbau digitaler Strukturen, die Förderung innovativer Technologien sowie die stärkere nationale und internationale Sichtbarkeit der herausragenden Spitzenforschung am Standort.
Prof. Dr. Dr. Eva Winkler
Prodekanin für Digitalisierung
Prof. Dr. Norbert Frey
Prodekan für Klinische Translation
Es ist erklärtes Ziel des Fakultätsvorstandes, die Translation der exzellenten biomedizinischen Forschung am Standort weiter zu stärken.
Es ist erklärtes Ziel des aktuellen Fakultätsvorstandes, die Translation der exzellenten biomedizinischen Forschung am Standort weiter zu stärken. Dies soll in enger Kooperation mit dem Klinikumsvorstand und der Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim geschehen. Konkret planen wir aktuell neben einer noch besseren Vernetzung mit der SVH und der Stärkung frühzeitiger, niedrigschwelliger Beratungsangebote ein neues Förderprogramm der Fakultät („Translational Research Starter Grant“).
Auch sollen gezielte Berufungen wie zuletzt 2025 die herausragende Ernennung von Frau Professorin Dr. Julia Stingl als neue Ärztliche Direktorin der Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie die frühe Translation und Erprobung von Arzneimitteltherapien stärken.
Ein besonders herausragendes Beispiel und Vorbild für die künftige translationale Forschung an der Medizinischen Fakultät Heidelberg ist die erfolgreiche Arbeit von Prof. Dr. Stephan Urban, Professor für „Translationale Virologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg, dessen Entwicklung eines neuen Wirkstoffs gegen Hepatits D jetzt mit der FDA-Zulassung von Hepcludex (Bulevirtide) gekrönt wurde.
Ein weiteres wichtiges Ziel für die Zukunft ist es nach der Fusion der Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim 2027 die Kräfte auch im Bereich Translation zu bündeln und die kritische Masse durch Vereinigung beider Standorte zu erhöhen.